Weniger verdienen als eine Lehrkraft — bei derselben Verantwortung für 20 oder 30 Kinder. Diesen Tarif ändert diese Seite nicht. Was zusätzlich zu deinem Gehalt drinsteckt, schon.
Dein Gehalt ist, was die Tabelle sagt: Stufe, Stundenzahl, fertig. Und trotzdem liegt daneben Geld, das dir zusteht — vom Träger, vom Staat, über deine Steuererklärung. Das eine können wir nicht ändern. Das andere zeigen wir dir hier, mit echten €-Beträgen statt vagen Prozentangaben. Rechne dein Netto zuerst durch, dann siehst du die Basis, auf der alles hier aufbaut.
Diese Seite sammelt alle Zuschüsse für Erzieher:innen an einem Ort. Für die Ausbildung und für den Job, den du vielleicht schon seit Jahren machst. Mit echten Zahlen und ehrlichen Voraussetzungen. Und überall dort, wo es etwas NICHT (mehr) gibt, sagen wir dir das genauso klar wie dort, wo es etwas gibt.
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Diese Tabelle zeigt dir auf einen Blick, welcher Zuschuss für wen gedacht ist, wie viel er ungefähr bringt und ob er 2026 noch aktiv ist. Klick auf einen Topf, um direkt zum Abschnitt zu springen.
| Topf | Für wen | Wie viel € | Status 2026 |
|---|---|---|---|
| Alle TVöD-Beschäftigten | bis 95,76 €/Jahr ohne Eigenanteil (Vollzeit) | Aktiv, muss beantragt werden | |
| Wer Gehalt in eine Altersvorsorge umwandelt | z. B. 180 €/Jahr bei 100 €/Monat Umwandlung | Aktiv, gesetzliche Pflicht | |
| Wer eine Aufstiegsfortbildung macht (z. B. Fachwirt) | bis zu 15.000 € Fortbildungskosten übernimmt der Staat | Aktiv | |
| Berufstätige (über den Träger) bzw. Quereinsteiger:innen ohne Abschluss | anteilige bis komplette Kostenübernahme, je nach Träger | Aktiv | |
| Je nach Bundesland | 500 – 3.000 € | Unterschiedlich, teils ausgesetzt | |
| Wer eigenes Geld in einen Bausparvertrag einzahlt | bis 70 €/Jahr (Single) | Aktiv, unverändert seit 2021 | |
| Wer privat fürs Alter vorsorgt | 175 € Grundzulage + bis 300 €/Kind | Reform beschlossen, ab 2027 Altersvorsorgedepot | |
| Alle, die eine Steuererklärung machen | ø über 1.000 € Rückerstattung | Aktiv, NEU: Gewerkschaftsbeitrag zusätzlich absetzbar | |
| Wer langfristig Vermögen aufbauen will | z. B. ≈ 1.560 € Steuerersparnis/Jahr (Beispielrechnung) | Aktiv | |
| Wer fürs Alter spart und Steuern senken will | z. B. ≈ 360 €/Jahr Erstattung bei 100 €/Monat | Aktiv |
Kurz gesagt: VWL sind Geld vom Arbeitgeber, zusätzlich zu deinem Gehalt. Er zahlt das Geld in einen Sparvertrag ein — Bausparvertrag oder Aktienfonds-Sparplan. Bei Vollzeit sind das 6,65 € im Monat, bei Teilzeit anteilig weniger: Eine 75-%-Stelle bekommt 4,99 € (§ 23 TVöD).

Der Haken: Es ist eine (du musst selbst aktiv werden, sonst passiert nichts). Dein Träger zahlt nur, wenn du ihm schriftlich einen Sparvertrag mit Kontodaten meldest. Ohne diese Meldung verfällt dein Anspruch, Monat für Monat, still und leise.
Oben drauf kommt die — ein Zuschuss vom Staat. Beim Aktienfonds-Sparplan sind das 20 % (max. 80 € im Jahr), beim Bausparvertrag 9 % (max. 42,30 € im Jahr). Die Einkommensgrenze liegt bei 40.000 € (das, worauf du am Ende wirklich Steuern zahlst) für Singles bzw. 80.000 € für Paare — die meisten Erzieher:innen liegen weit darunter.
Bei Lena heißt das:
Sie ist Erzieherin, 30 Stunden pro Woche (S 8a Stufe 2, 75-%-Stelle). Ihr Träger zahlt automatisch 4,99 € im Monat VWL, sobald sie ihren Sparvertrag gemeldet hat. Mit der Arbeitnehmersparzulage werden daraus 71,82 € im Jahr — komplett ohne eigenes Geld.
Bei Vollzeit sind es 95,76 € im Jahr (79,80 € Zuschuss + 15,96 € Zulage) — auch das komplett ohne eigenes Geld. So beantragst du es: Sparvertrag eröffnen, Kontodaten deinem Träger schriftlich melden. Die Zulage beantragst du danach jedes Jahr neu über die Anlage VL in deiner Steuererklärung. Mehr dazu — auch wo du dein Geld am besten anlegst — im Ratgeber VWL für Erzieher:innen.
Kurz gesagt: Wandelst du Gehalt in eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) um — das nennt sich —, muss dein Arbeitgeber 15 % draufsatteln. Das ist Gesetz, sofern er dadurch selbst Sozialversicherungsbeiträge spart. Das gilt bei Pensionskasse, Pensionsfonds oder Direktversicherung, zum Beispiel über VBLextra (§ 1a Abs. 1a BetrAVG).
Als TVöD-Beschäftigte bist du sozialversicherungspflichtig — der 15-%-Zuschuss gilt für dich voll. Das Zusatzgeld ist garantiert, unabhängig von der Marktrendite (der Wertentwicklung deiner Anlage). Dein eigener Aufwand ist niedriger als der Betrag, den du einzahlst — weil du auf diesen Teil keine Steuern und Sozialabgaben zahlst.
Bei Lena heißt das:
Wandelt sie 100 € im Monat um, zahlt der Arbeitgeber 15 € im Monat dazu — 180 € im Jahr geschenkt, garantiert. Ihr eigener Netto-Aufwand liegt wegen der Steuer- und SV-Ersparnis nur bei etwa 60–65 € im Monat.
Es gibt noch einen zweiten, kleineren Hebel: einen Förderbetrag für Geringverdiener bis 2.575 € Bruttolohn im Monat (§ 100 EStG). Der greift aber nur, wenn dein Arbeitgeber freiwillig einen Extra-Beitrag drauflegt — nicht bei deiner eigenen Entgeltumwandlung. Frag also deinen Träger, ob er das nutzt, besonders bei freien Trägern lohnt sich das. So gehst du vor: Vereinbarung mit deiner Personalstelle abschließen, dann bei VBL/KZVK (über VBLextra) oder einem Direktversicherer anmelden.
Kurz gesagt: Machst du eine Aufstiegsfortbildung — zum Beispiel Fachwirt:in Erziehungswesen oder Kitamanagement — übernimmt der Staat bis zu 15.000 € deiner Kosten. Die Hälfte davon als Zuschuss, den du nicht zurückzahlst. Die andere Hälfte als zinsgünstiges Darlehen. Bestehst du die Prüfung, wird zusätzlich die Hälfte des noch offenen Darlehens erlassen.

Dieser Zuschuss zu den Kurskosten () hängt nicht von deinem Einkommen oder Vermögen ab — ob du Vollzeit oder Teilzeit arbeitest, spielt keine Rolle. Nur bei einer Vollzeit-Fortbildung gibt es zusätzlich Unterhaltsgeld, das von deinem Einkommen abhängt. Machst du die Fortbildung berufsbegleitend in Teilzeit — der Regelfall für Erzieher:innen —, brauchst du das nicht, weil dein Gehalt einfach weiterläuft.
Bei Lena heißt das:
Macht sie eine Fachwirt-Fortbildung für 4.000 €, bekommt sie 2.000 € Zuschuss sofort. Besteht sie die Prüfung, werden von den restlichen 2.000 € Darlehen noch einmal 1.000 € erlassen. Macht zusammen 3.000 € echtes Fördergeld — nicht 15.000 €.
15.000 € ist der gesetzliche Förderdeckel, keine Garantiesumme — typische Fachwirt-Kurse für Erzieher:innen kosten eher 2.000–6.000 €. Wie du den Antrag stellst — bei der zuständigen Kammer, vor Kursbeginn — rechnen wir dir transparent im Ratgeber Aufstiegs-BAföG für Erzieher:innen vor.
Kurz gesagt: Neben dem Aufstiegs-BAföG gibt es die Weiterbildungsförderung Beschäftigter der Arbeitsagentur. Sie gilt für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem bestehenden Job — egal wie alt du bist oder welchen Abschluss du hast. Je nach Größe deines Trägers übernimmt die Arbeitsagentur einen Teil oder sogar alle Lehrgangskosten. Manchmal gibt es zusätzlich einen Zuschuss zu deinem Gehalt während der Maßnahme.
Der Haken: Beantragen muss das dein Arbeitgeber, nicht du selbst. Es ist also kein Klick-und-fertig-Zuschuss. Sprich deine Kita-Leitung oder Trägerverwaltung direkt darauf an — gerade bei kleineren Einrichtungen lohnt sich die Frage.
Kurz gesagt: Bist du zum Beispiel Kinderpfleger:in oder sozialpädagogische Assistenzkraft ohne vollständige Erzieher:innen-Ausbildung, greift ein anderer Hebel — der Bildungsgutschein. Er ist eigentlich für Arbeitslose gedacht. Beim nachträglichen Erwerb eines ersten Berufsabschlusses (mindestens 2 Jahre Ausbildungsdauer) gilt aber eine Ausnahme. Die steht auch Berufstätigen ohne passenden Abschluss offen (§ 81 Abs. 2 SGB III).
Anders als beim Aufstiegs-BAföG geht es hier nicht um eine Fortbildung obendrauf. Es geht um die komplette Erzieher:innen-Ausbildung selbst. Hast du bislang keinen gleichwertigen Berufsabschluss, kann der Gutschein sie vollständig finanzieren. So gehst du vor: Vereinbare einen Beratungstermin bei deiner örtlichen Agentur für Arbeit und sprich dort direkt die Förderung nach § 81 Abs. 2 SGB III an.
Kurz gesagt: Ob und wie viel dein Bundesland dazugibt, ist sehr unterschiedlich — und ändert sich öfter, als man denkt. Hier ein Überblick, ehrlich mit allen Einschränkungen:
| Bundesland | Programm | Höhe | Wichtigste Bedingung |
|---|---|---|---|
| NRW | Bildungsscheck 2.0 | 50 % der Kurskosten, max. 500 € | zu versteuerndes Einkommen ≤ 50.000 € (Single), Steuerbescheid max. 2 Jahre alt |
| Hamburg | Weiterbildungsbonus PLUS | 50 % der Kurskosten, max. 750 € | nur für als geringqualifiziert eingestufte Beschäftigte — bei Fachschulabschluss unklar, direkt beim Anbieter prüfen, ob du reinfällst |
| Bremen | Weiterbildungsscheck | 50 % der Kurskosten, max. 500 € | Bruttojahreseinkommen ≤ 25.600 € (Single) — für die meisten TVöD-Gehälter zu hoch |
| Brandenburg | Bildungsscheck (ILB) | 60 % der Kosten, 500 – 3.000 € | Erstwohnsitz Brandenburg, gültig bis 30.06.2027 |
| Hessen | Qualifizierungsscheck | — | eingestellt seit 01.01.2022 |
| Sachsen | Weiterbildungsscheck Individuell | — | aktuell ausgesetzt (Haushaltssperre) |
Der ehrliche Punkt bei Bremen: Schon eine Vollzeit-Erzieherin verdient rund 46.400 € brutto im Jahr — deutlich über der 25.600-€-Grenze. Für die meisten Erzieher:innen in Vollzeit oder hoher Teilzeit ist dieser Scheck faktisch nicht nutzbar. Wir sagen das lieber vorher, als dich ins offene Messer laufen zu lassen.
Kurz gesagt: Zahlst du eigenes Geld in einen Bausparvertrag ein, gibt der Staat 10 % Prämie obendrauf. Das sind bis zu 70 € im Jahr, bei maximal 700 € eigener Sparleistung (Single). Voraussetzung: Dein zu versteuerndes Einkommen liegt unter 35.000 € (Single) bzw. 70.000 € (verheiratet) — unverändert seit der Reform 2021.
Wichtig: Seit 2024 zählen VL-Einzahlungen (siehe oben) nicht mehr für die Wohnungsbauprämie. Sie laufen komplett über die Arbeitnehmersparzulage. Willst du beides, brauchst du zwei getrennte Sparleistungen: die VL vom Träger und zusätzlich eigenes Geld. So beantragst du es: Meist läuft das automatisch über deine Bausparkasse — oder rückwirkend über die Steuererklärung.
Kurz gesagt: Bist du bei VBL oder KZVK pflichtversichert, bekommst du automatisch Zulagen für Riester — eine staatlich geförderte private Altersvorsorge. Das sind 175 € Grundzulage im Jahr, dazu 300 € je Kind (geboren ab 2008) bzw. 185 € (davor). Bist du unter 25, kommt einmalig ein Berufseinsteiger-Bonus von 200 € dazu. Zusätzlich kannst du bis zu 2.100 € Beitrag im Jahr als (ein Posten in der Steuererklärung, der dein zu versteuerndes Einkommen mindert) absetzen.
Neu und wichtig: Bundestag (27.03.2026) und Bundesrat (08.05.2026) haben die Riester-Reform beschlossen. Das ist kein Vorhaben mehr, sondern geltendes Gesetz. Ab 01.01.2027 heißt die private Altersvorsorge für neue Verträge „Altersvorsorgedepot" — aktien- und fondsbasiert, mit einer neuen 80-%-Garantiestufe oder sogar komplett ohne Garantie.
Für dich heißt das: Hast du schon einen Riester-Vertrag, läuft er mit der bisherigen Förderung unverändert weiter — das ist gesetzlich abgesichert (). Willst du noch klassisch Riester abschließen, geht das nur noch bis 31.12.2026. Danach gibt es nur noch das neue Altersvorsorgedepot für neue Verträge. Den Vertrag schließt du bei einem Anbieter ab, der die Zulagen automatisch für dich beantragt.
Kurz gesagt: Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag zieht automatisch 1.230 € von deinem zu versteuernden Einkommen ab — ganz ohne Nachweis. Hast du mehr echte (Kosten, die dir durch deinen Job entstehen), lohnt sich die Einzelabrechnung: Dazu zählen die Pendlerpauschale (seit 2026 einheitlich 0,38 € pro Kilometer, ab dem ersten Kilometer), Fortbildungskosten, Fachliteratur und die Homeoffice-Pauschale (6 € pro Tag, max. 1.260 € im Jahr).
Neu ab 2026: Bist du GEW- oder ver.di-Mitglied, zählt dein Gewerkschaftsbeitrag zusätzlich zum Pauschbetrag. Er mindert dein zu versteuerndes Einkommen jetzt immer — auch wenn deine übrigen Werbungskosten unter dem Pauschbetrag bleiben. Das gab es vorher in vielen Fällen nicht.
Bei Lena heißt das:
Bei rund 35 € Gewerkschaftsbeitrag im Monat spart sie dadurch grob 126 € Steuern im Jahr — zusätzlich zum Pauschbetrag, den sie sowieso automatisch bekommt.
Im Schnitt bekommen Steuerpflichtige über 1.000 € zurück (ø 1.063 €, Veranlagungsjahr 2020, Destatis). Wie viel es bei dir wird, hängt von deinem Arbeitsweg, deiner Gewerkschaftsmitgliedschaft und deinen Fortbildungskosten ab.
Kurz gesagt: Auch beim Vermögensaufbau kannst du Steuern sparen — auf zwei ziemlich unterschiedlichen Wegen. Beide senken dein zu versteuerndes Einkommen, während du gleichzeitig Vermögen aufbaust. Der erste Weg: eine vermietete Wohnung.

Du kaufst eine vermietete Wohnung. Miete und Steuervorteil helfen dir, sie abzubezahlen.
Der Staat lässt dich die Abnutzung des Gebäudes jedes Jahr von der Steuer absetzen — das heißt . Dazu kommen die Kreditzinsen und viele weitere Kosten rund um die Wohnung. Dadurch sinkt dein zu versteuerndes Einkommen, oft gerade in den ersten Jahren am meisten.
Bei Lena heißt das (ein vereinfachtes Rechenbeispiel, keine Marktprognose):
Wohnung für 250.000 €, davon 200.000 € Gebäudeanteil, zu 80 % finanziert über einen Kredit mit 3,8 % Zins (Beispielwert Juli 2026). Kaltmiete: 7.400 € im Jahr.
Macht 5.200 € steuerlichen „Verlust" auf dem Papier. Bei rund 30 % Steuersatz (Beispiel) spart das etwa 1.560 € im Jahr — rund 130 € im Monat.
Ehrlich gesagt: Das ist eine langfristige Entscheidung mit Pflichten — Instandhaltung, mögliches Leerstand-Risiko, eine Finanzierung über viele Jahre. Ob und welche Immobilie zu dir passt, ist ein Gesprächsthema, keine Schnellentscheidung.
Passt das zu deiner Situation? Das klären wir am besten im .
Kurz gesagt: Der zweite Weg ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge mit einem der größten Steuer-Vorteile, die es in Deutschland gibt.

Was du einzahlst, mindert dein zu versteuerndes Einkommen — seit 2023 zu 100 %. Das gilt bis zu einem hohen Höchstbetrag, über 30.000 € im Jahr für Ledige. Für Erzieher:innen-Gehälter ist dieser Höchstbetrag praktisch nie das Problem — da ist immer noch viel Luft nach oben.
Bei Lena heißt das (vereinfachte Näherung):
100 € im Monat einzahlen kostet sie nach der Steuererstattung real nur noch etwa 70 € im Monat. Das ist eine Näherung ohne Kirchensteuer, abhängig von ihrem persönlichen Steuersatz. Die Differenz — rund 30 € im Monat bzw. 360 € im Jahr — bekommt sie über die Steuererklärung zurück.
Ehrlich gesagt: Das Geld ist fest fürs Alter gebunden. Du bekommst später eine lebenslange Rente, keinen früheren Zugriff und keine Auszahlung auf einen Schlag. Und genau genommen ist der Vorteil eine Steuer-Verschiebung: Heute sparst du kräftig, später wird die Rente ganz normal versteuert.
Welcher Weg zu dir passt, klären wir am besten im .
Kurz gesagt: Genauso wichtig wie zu wissen, was dir zusteht, ist zu wissen, wonach du gar nicht mehr suchen musst. Die Bildungsprämie des Bundes gibt es seit Ende 2021 nicht mehr. Der letzte Gutschein wurde am 31.12.2021 ausgegeben, eine Fortführung gibt es nicht. Alternativen sind die Länder-Bildungsschecks, das Aufstiegs-BAföG und die Weiterbildungsförderung Beschäftigter (§ 82 SGB III).
Auch der hessische Qualifizierungsscheck ist seit dem 01.01.2022 eingestellt, ohne Nachfolgeprogramm. Der sächsische Weiterbildungsscheck Individuell ist aktuell wegen der Haushaltssperre ausgesetzt — Anträge sind derzeit nicht möglich. Und das Baukindergeld ist ausgelaufen. Willst du heute Wohneigentum fördern lassen, schau dir die KfW-Förderung 300 an.
Lena ist Erzieherin, 30 Stunden pro Woche (S 8a Stufe 2, 75 %) — 2.901,10 € brutto im Monat. Ohne eine Stunde mehr zu arbeiten, ohne Jobwechsel, nur durch korrekte Beantragung holt sie sich Folgendes:
Zusammen sind das rund 380 € im Jahr — konservativ gerechnet, ohne einen Sparanteil aus eigener Tasche mitzuzählen. Macht Lena zusätzlich eine Fortbildung mit Aufstiegs-BAföG, kommen je nach Kurskosten meist noch einmal 1.500–4.500 € reales Fördergeld obendrauf.
Ein Punkt, weil uns Transparenz wichtig ist: Wir verdienen über Courtagen (Provisionen vom Anbieter), die im Produkt stecken — ob mit oder ohne uns. Du zahlst dafür nichts extra. Deshalb sagen wir dir auch, wenn du etwas nicht brauchst.
Nur mal kurz schauen, ob was für dich dabei ist?
Im Gespräch geht's um deine Geld-Hebel: Förderungen & Steuervorteile, Absicherung & Vorsorge. Amts-Förderungen wie Aufstiegs-BAföG beantragst du selbst — die Anleitung dazu schicken wir dir kostenlos.
Das kommt auf deine Situation an. In der Ausbildung hängt es vom Weg ab. Mit Vorbildung (z. B. Sozialassistenz) kommt Aufstiegs-BAföG für die Fachschulzeit infrage, ohne Berufsabschluss der Bildungsgutschein.
Bist du schon berufstätig, kommen VWL, der bAV-Arbeitgeberzuschuss, Aufstiegs-BAföG bei Fortbildungen, Länder-Bildungsschecks und steuerliche Hebel infrage. Diese Seite deckt beide Situationen ab — geh einfach die Tabelle oben durch.
Eindeutig ja. VWL, der bAV-Zuschuss, Riester bzw. das künftige Altersvorsorgedepot und die steuerlichen Hebel sind sogar speziell für Berufstätige gedacht.
Auch Aufstiegs-BAföG richtet sich an dich, wenn du dich beruflich weiterqualifizierst — unabhängig davon, wie lange du schon im Job bist.
Aufstiegs-BAföG fördert eine Aufstiegsfortbildung auf Basis einer bereits abgeschlossenen Ausbildung — zum Beispiel Fachwirt:in Erziehungswesen.
Der Bildungsgutschein nach § 81 Abs. 2 SGB III ist dagegen für Menschen ohne vollständigen Berufsabschluss gedacht und kann die komplette Erzieher:innen-Ausbildung finanzieren, nicht nur eine Aufstiegsfortbildung.
Niemand mehr. Die Bildungsprämie des Bundes wurde zum 31.12.2021 eingestellt, seitdem gibt es keine Neuanträge.
Wenn du danach gesucht hast: Die Alternativen sind Länder-Bildungsschecks, Aufstiegs-BAföG und § 82 SGB III — siehe oben.
Ja, vor allem bei den Bildungsschecks. NRW und Brandenburg sind 2026 aktiv. Hamburg hat eine unklare Zielgruppen-Abgrenzung, Bremen eine Einkommensgrenze, die viele TVöD-Gehälter ausschließt. Sachsen ist aktuell ausgesetzt, Hessen komplett eingestellt.
VWL, bAV, Riester und die Steuer-Hebel gelten dagegen bundesweit einheitlich.
Du musst aktiv werden — das ist eine Holschuld. Erst wenn du deinem Träger schriftlich einen Sparvertrag mit Kontodaten meldest, zahlt er die 6,65 € (bei Vollzeit) monatlich ein.
Ohne diese Meldung verfällt der Anspruch, Monat für Monat.
Ja, gleich mehrere: Aufstiegs-BAföG für Aufstiegsfortbildungen wie Fachwirt, § 82 SGB III über deinen Arbeitgeber, dazu die Länder-Bildungsschecks in einigen Bundesländern.
Die Erstausbildung ist damit nur ein Teil des Bildes.
Ja, auf zwei Wegen: über eine vermietete Immobilie oder eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Beide senken dein zu versteuerndes Einkommen — nur auf ziemlich unterschiedliche Art, und beide haben eigene Pflichten und Bindungen.
Alle Zahlen und Details findest du in den Abschnitten Immobilie als Kapitalanlage und Fürs Alter sparen.
Das ist von Topf zu Topf unterschiedlich — von der Steuererklärung (VWL-Zulage, Werbungskosten) über die Kammer oder Bezirksregierung (Aufstiegs-BAföG) bis zur Landesförderbank (Länder-Bildungsscheck).
Genau da setzt der Fördercheck an: 4 Fragen, und wir sagen dir, welche Töpfe für dich infrage kommen.
Stand: Juli 2026
Transparenz-Hinweis
Diese Seite ist redaktionell erstellt, Stand Juli 2026, sorgfältig recherchiert anhand von Quellen wie dem Bundesministerium der Finanzen, Gesetzestexten und der Bundesagentur für Arbeit — sie ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall. Finanzerzieher arbeitet als ungebundener Versicherungsmakler (§ 34d Abs. 1 GewO) und Finanzanlagenvermittler (§ 34f Abs. 1 GewO) auf Courtage-Basis: Vermitteln wir auf deinen Wunsch ein Produkt, erhalten wir dafür eine Provision vom Anbieter, ohne dass es dich extra kostet. Details findest du in unserer Erstinformation.
Willst du vorher noch dein Netto sehen? Rechne dein Gehalt in 30 Sekunden durch. Oder geh direkt tiefer in den Ratgeber Aufstiegs-BAföG für Erzieher:innen bzw. VWL für Erzieher:innen.
Im Gespräch geht's um deine Geld-Hebel: Förderungen & Steuervorteile, Absicherung & Vorsorge. Amts-Förderungen wie Aufstiegs-BAföG beantragst du selbst — die Anleitung dazu schicken wir dir kostenlos.
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